Island

Island – die Insel aus Feuer und Eis

Island - Island Urlaub

© Axel Hopfmann / pixelio.de

Ewiges Eis, beeindruckende Fjorde und Feuer spuckende Vulkane verleihen Island eine Magie, die einzigartiger, zugleich aber auch ursprünglicher kaum sein könnte. Island ist eine Insel der Kontraste. Doch gerade diese Gegensätze sind es, die das Land zu einem Abenteuer für Menschen machen, die auf der Suche nach Ursprüngen sind. Auf Island ist die Natur weitestgehend sich selbst überlassen wurden und so präsentiert sie sich mit einem Ursprung, der die Menschen in den Bann zieht. Bis heute hinterlässt die atemberaubende Landschaft eine gewisse Dramatik, die oft zum bedrohlichen Landschaftsbild avanciert. Geschaffen wurden die Landschaften einzigartiger Schönheit durch die Urgewalten, die sich bei ihrer Kraft auf keinen Kompromiss eingelassen haben.

Island stellt sich vor

Island

© Sylvia-Verena Michel / pixelio.de

Gelegen im Nordatlantik erstreckt sich Island über eine Gesamtfläche von 103.000 km². Das beeindruckende Land ist nur rund 1000 km von der norwegischen Küste entfernt. Bis nach Grönland präsentiert sich eine Distanz von 300 km. 63 Prozent der Fläche Islands werden bis heute durch Wüste, Ödland und Lava geprägt. Nur rund 23 Prozent werden durch Vegetation eingenommen und zum Leben erweckt. Beeindruckend, ursprünglich und zugleich dramatisch präsentieren sich die Gletscher von Island, die 11 Prozent der Landesfläche einnehmen. Der größte Gletscher ist der Vatnajökull, der sich über eine beeindruckende Fläche von 8300 km² erstreckt. Auf der Insel leben bis heute nur 313.000 Menschen. Mit 2119 m ragt der Hvannadalshnúkur als höchster Berg des Landes gen Himmel. Der Pingvallavatn ist der größte See in Island. Auf einer Fläche von 83 km² bietet er eine blaue Magie, die schöner, zugleich aber auch einladender kaum sein könnte. Islands Küste präsentiert sich von einer abwechslungsreichen Seite und lädt mit eben dieser zum Träumen und Verweilen ein. Auf einer Gesamtlänge von 4970 km wechseln sich seichte Züge mit purer Dramatik ab.

Das Klima auf Island

Bis heute assoziieren viele Menschen mit dem Klima auf Island Regen, Wind und Kälte. Zweifelsohne ist das Wetter auf der Insel im Nordatlantik wechselhaft, doch es gibt auch immer wieder Zeitfenster, in denen die Sonne für traumhaft schöne Tage sorgt. Während des Sommers erreicht das Thermometer in Island zwischen 15 und 20° Celsius. Im Winter bewegt es sich um die 0° Celsius Marke. Nur selten ist es in dem Land bedeutend kälter. Durch die unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse könnten die Wetterlagen im Land kaum unterschiedlicher sein. Sowohl die aktive Westwinddrift als auch die berüchtigten Islandtiefs sorgen für schnell wechselnde Wetterlagen.

Landschaft und Natur auf Island

Island - Vulkan

© Hannelore Dittmar-Ilgen / pixelio.de

Noch heute präsentiert sich Island mit dem Gesicht, das es einst von den Urgewalten der Natur erhalten hat. Beim Blick auf die Erdgeschichte wird deutlich, dass Island eine vergleichsweise junge Insel ist. So entstand sie vor rund 20 Millionen Jahren. Die Insel ist Teil des Mittelatlantischen Rückens und zugleich einer der wenigen Abschnitte, der für das menschliche Auge zu sehen ist. Noch heute wird die Insel durch den Vulkanismus geprägt, der sich zum allgegenwärtigen Begleiter bei einem Besuch entwickelt. Momentan sind auf Island 30 noch aktive Vulkane zu finden. Island ist eine Insel, die bis heute nicht mit Artenreichtum bei Flora und Fauna aufwarten kann. So fehlt es dem Eiland noch heute gänzlich an Wald.